

Aug
27
Deutliche Worte in der Überschrift, doch wenn ihr die Fotos seht, die die Experten zu ihrem Log gestellt haben, wird euch ein ähnlicher Gedanke in den Kopf schießen!
Diese Vollpfosten haben sich eindeutig für den Darwin-Award nominiert:


Mal davon abgesehen, dass der einzige Fixpunkt der Kumpel ist der das Seil in den Händen hält, wie lange dauert es wohl bis man mit so einem geknüpften “Behelfsgurt” ein Hängetrauma bekommt?!?
Der Gipfel der Dummheit ist aber noch lange nicht erreicht, denn mit dem Nachwuchs gehen die nicht anders um! Da fällt einem fast der Kitt aus der Brille!

Da kann man sein Kind auch über eine 6-spurige Autobahn schicken um an der gegenüberliegenden Raststätte ein Eis zu kaufen! Wenn ich sowas sehe, bin ich irgendwie geneigt das Jugendamt zu informieren, die armen Kinder können schliesslich nichts für ihre im Oberstübchen mäßig Möblierten Erzeuger…
In ihrem Profil prahlen sie noch mit dem Spruch: T5 – yes we can!
Unglaublich!
44 Kommentare zu “Wie beknackt kann man sein?”
Dein Kommentar




27. August 2010 um 09:54
Auch wenn ich solche Wetten auf den ersten GC-T5-Toten wie Nightfly sie in seinem Blog laufen hat nicht viel halte, so ist doch echt was wahres dran, wenn man das da so sieht…
-evident-
27. August 2010 um 10:02
Das sieht aber übrigens nach einem fachgerecht geknüpften Behelfssitzgurt und Behelfsbrustgurt aus. Fachgerecht eingesetzt muss das überhaupt nicht gefährlich sein!
Zeige ich dir gerne mal im Fachbuch. (ich hatte aber noch keine Notwendigkeit so etwas auszuprobieren)
27. August 2010 um 10:11
Schaltet bei denen eigentlich niemand mal das Gehirn ein? Ist ja irrsinnig was die da veranstaltet haben …
27. August 2010 um 10:17
Hm, die Frage ist ob das Haengetrauma ueberhaupt entsteht. Ich tippe im Zweifelsfall, dass wenn das Seil mit vollem KGW belastet wird, ohne irgendeine Seilbremse die Handkraft vorher nachlaesst, bzw. Bremsspuren an der Hand vorher entstehen…
27. August 2010 um 10:40
Der Behelfssitzgurt ist nicht das tragische, so schnell tritt ein Hängetrauma nicht ein, vor allem da bei diesen Caches so wie es aussieht nicht solange darin gewerkelt werden muß. Wenn man allerdings die Sicherung sieht könnte einem schlecht werden. Ein Krampf in einer Hand reicht schon aus um das Seil loszulassen. Unverantwortlich soetwas. Ein Behelfsgurt sollte wie der Name auch schon sagt nur als Behelf dienen und nicht für solche Aktionen. Aber solange Geiz Geil ist und jede Dose geloggt werden muß wird es solche Negativbeispiele immer wieder geben.
27. August 2010 um 10:41
Über den Behelfsgurt kann ich kein Urteil abgeben, aber diese Art der “Sicherung” geht ja mal gar nicht.
Aber schön, dass zumindest ein Seil benutzt wird und keine Wäscheleine…
27. August 2010 um 10:44
wie kansnt du so sicher sein, dass der mensch der einzige fixpunkt ist? Du weißt ja nicht, ob das ende evtl befestigt ist?
27. August 2010 um 10:46
Bei den Bildern höre ich mit Lachen auf…
Die Überschrift ist noch viel zu harmlos (auch wenn der Autor es als deutliche Worte erachtet). Es spräche meinetwegen nichts gegen die Verwendung, an einem steilern / rutschigen Hang (eher Böschung als Steilwand) um den Komfort dort zu verbessern, aber so etwas ist ja schon Vorsatz (über den Vorsatz bitte keine Diskussion –> meine Meinung).
Ich hätte gegen die Sitzschlinge nichts einzuwenden, ABER gegen die Sicherungsmethode umso mehr…
Der “Sicherer” und alle Beteiligten (ausser einem) werden halt evtl. ein Leben lang damit leben müssen… (und das stelle ich mir nicht schön vor!)
Sorry für den Roman…
27. August 2010 um 10:51
Na bei Nordwand haben die sich auch nicht anders gesichert
27. August 2010 um 10:57
Deshalb gehören T5-Klettercaches auf eine eigene Datenbank/Homepage/wasauchimmer, damit sich Otto-Normal-Cacher nicht verleitet fühlt, derartigen Unsinn zu treiben, nur um die Homezone leer zu cachen.
27. August 2010 um 10:58
Anhand der Bilder kann man übrigens wirklich nicht ganz dokumentieren ob das ganze hier schlecht gesichert ist.
Also ein Urteil sollte man sich erst dann erlauben wenn man das ganze Ausmaß kennt.
Solche Techniken sind über Dekaden eingesetzt worden. Das Beispiel Nordwand ist deswegen garnicht so abwegig.
27. August 2010 um 11:06
Zitat “Deshalb gehören T5-Klettercaches auf eine eigene Datenbank/Homepage/wasauchimmer, damit sich Otto-Normal-Cacher nicht verleitet fühlt, derartigen Unsinn zu treiben, nur um die Homezone leer zu cachen.”
Zustimmung. T5 ja, aber ohne das ich dafür eine >300€ teure Ausrüstung nebst Ausbildung brauche…
Stefan
27. August 2010 um 11:15
Die haben neben dem Geocaching Aufkleber sicher auch einen Fisch am Auto kleben?
Gottvertrauen oder Blödheit? Man weiß es nicht…?
Aber “T5 – Yes, we can!” macht sich auch gut auf einem Grabstein.
Wenn ich mir das zweite Bild von oben so anschaue, dann hat der Kollege, der “(un)sichert” das Seil (ist das eigentlich ein Kletterseil oder ne dicke Reepschnur?) hinten um den Rücken laufen und hält es mit beiden Händen. Ja sauber, Zweithobby: Strongest man of the world? Dazu läuft die Wäscheleine ohne Schoner über die Stahlkante, uiuiui…
Happy Stunting!
27. August 2010 um 11:24
Mich macht aber doch was stutzig.
Bild 1 und 2: Das eine Seilende ist am Kletterer, das zweite wird vermutlich am Boden liegen (das Seil geht im 270°-Winkel von den Händen zum Boden).
Bild 3: Das zweite Ende des Seils, das noch zum Boden hing, ist plötzlich über dem Geländer. Allerdings müsste ausgerechnet an dem Ende doch der Kletterer hängen!? Das andere Ende führt nach unten und sieht stramm aus. Die Frage ist: Wo ist es befestigt und wann wechselte der Kletterer die Seilseite?
27. August 2010 um 11:26
Chuck Norris hat “Gil & Bulwei” ausgebildet – während er schlief.
27. August 2010 um 11:28
@DocW
Davon könnteste mir bitte mal nen Scan zukommen lassen.
@VisualTwo
Bild 3 ist aus deren Gallery von einem anderen Cache!
27. August 2010 um 11:32
Ach stimmt, die Streben sind auch anders.
27. August 2010 um 11:43
Bekommst du heute abend!
Nichtsdestotrotz, das sind Behelfstechniken, einzig für den Notfall! Nicht für eine geplante Spassaktion!
Aber es gibt ja auch andere Kandidaten mit Baumarktseilen und selbstgeschneiderten Gurten….
27. August 2010 um 11:46
Solche Trottel sterben ja leider doch nicht aus.
Und ihre Statistik gibt ihnen Recht. Und das ist schließlich was zählt: “Einer aus dem Team schafft es bis zur Dose und schreibt/stempelt/klebt alle rein, die mitgeholfen haben.”
Darum geht’s beim Geocachen: Mein Nick ist irgendwo lesbar auf einem Stück Papier. Alles vorher oder hinterher ist nicht reglementiert.
(Zumindest nicht so, dass es sanktionsfähig wäre bei “Verstoss”, z.B. durch Loglöschung o.ä..)
-jha-
27. August 2010 um 11:55
@DocW
Stimme voll zu zu Notfall und Behelf. Nur das hier ist eine ungeplante oder schlecht geplante Spassaktion…
Zum Thema Fixpunkt man kann ihn nicht sehen. Stimmt. Nur wenn ich das Bild 2 sehe, warum muss einer das Seil auf Zug halten? Entweder ich habe nen Fixpunkt, dann seil ich ab oder prusike ab der Kante runter, aber doch nicht mit jemandem der zwischen Fixpunkt und dem Abzulassenden steht und x Meter Schlappseil dazwischen (x sieht man auch nicht, zugegeben ist mir aber egal ob 50 cm oder 10 m – da will ich mit dem “Gurt” nicht reinfallen…).
27. August 2010 um 11:55
Der Bundescachminister
Sehr geehrte Frau XYZ,
es tut mir leid Ihnen mitteilen zu müssen, dass Ihr Mann und Ihr Kind bei einer Tupperdosensuche tödlich verunglückt sind. Das tragische dabei ist, dass Ihr Kind seinem Erziehungsberechtigten blind vertraut hat und auf Gedeih und Verderb den tragischen Umständen ausgeliefert war. Die geistige Abwesenheit Ihres Mannes ist leider nicht erklärbar, da rational nicht fassbar. Leider gibt es immer wieder Vollpfosten, die meinen die Physik aushebeln zu müssen. Aber leider hat die Physik immer Recht.
Mein aufrichtiges Beileid
Der Bundescachminister
27. August 2010 um 12:15
Gäbs diese Unsinnigen T5-Caches nicht, würde sich auch niemand in Gefahr bringen ! Den irgendwer setzt sich immer über Regeln und Hinweise hinweg !
Da seilen sich Geocacher in Höhlen ab, die selbst Höhlenforscher für gefährlich halten, da klettern Familienväter die von der Materie keine Ahnung haben, nur für einen Statistikpunkt ! Wer als Owner verantwortungsvoll ist, legt keine Caches, bei denen man töricht zu Tode kommen kann (wie z.B. Abseilcaches, Klettercaches, etc.) ! Wer klettern will soll klettern gehen, das erlernen und von Geocaching fernhalten ! Was gibt das ein Gebrüll, wenn ein Cacher bei einem T5 ums leben kommt ! Dann wird es Untersuchungen geben, die auch den normalen Cacher treffen, so etwas kann das ganze Hobby zerstören (wie auch bei vielen anderen Hobbys schon geschehen) !!
27. August 2010 um 12:29
Dann darfst Du aber auch keine Caches in Wälder und hohen Wiesen legen. Zeckenbisse können ebenfalls lebensgefährlich sein. Bissl kurzsichtig von Dir #22.
27. August 2010 um 12:54
@T5 ist Risiko für alle:
Deine Auffassung teile ich nun gar nicht. Es gibt auch z.B. Tauch T5er. Wenn ich den machen sollte, wäre das auch mein letzter Cache, weil ich schlichtweg nie tauchen gelernt habe. Deshalb gehe ich auch nicht tauchen
Einen Kletterkurs habe ich gemacht und die entsprechende Ausrüstung gekauft. Und meinen Verstand schalte ich auch noch ein. Ich habe auch schon T5er abgebrochen, als es mir zu unsicher wurde. Die oberste Regel bleibt: man muß nicht jeden Cache loggen.
Übrigens werde ich mir morgen einen Cache angucken, der als T4 gelistet ist. Weil man an die Dose auch ohne Seil kommt. Allerdings AUF einer Brücke NACHDEM man das Geländer überstiegen hat.
ausgebildet mit guter Ausrüstung runtergehe oder die Brücke an der ich ohne jegliche Schutzvorrichtung herumturne.
Ich frage mich, was da gefährlicher ist… die Felswand, an der ich gesichert und (einigermaßen
Fazit: Wenn ich den Kopf ausschalte, ist es nicht die T-Wertung, die einen Cache gefährlich macht!
P.S. Sollte ich morgen diesen Brückencache-T4er loggen, dann jedenfalls gesichert!
27. August 2010 um 12:59
Dann gehen auch keine LPC mehr, weil da kann man auch schnell mal daneben treten. Gut, die Leitplanken wird es dann auch weniger geben – Straßen sind auch gefährlich…
Selbst WENN der Behelfsgurt fachgerecht ist und selbst wenn der nette Herr sich absolut sicher ist, dass er das halten kann, ist das unverantwortlich, zumal davon ja offensichtlich auch noch stolz Bilder geschossen wurden. Der nächste der sich ‘informiert’ sieht diese Aktion und versucht es auf gleiche Weise. Fatal!
27. August 2010 um 14:19
Na da denke ich mal, dass das Hinspender sind… Nach der Spende versteht sich.
Ich fühle mich schon in einem richtigen Gurt mit GriGri und allem drum und dran nicht sonderlich wohl, da man ich an einen solchen Behelfsgurt erst gar nicht denken. Und erst recht nicht bei dieser Sicherung…
Ansonsten kann ich Arenque nur zustimmen: Man muss nicht jeden Cache loggen. Nur die, die man sich zutraut und wo man sich sicher fühlt
27. August 2010 um 14:44
Glückwunsch. Das hat dann mit Sicherheit den Preis für die dämlichste Aktion gewonnen. Da fehlen mir die Worte…
Deshalb T5 Caches abzuschaffen, halte ich für Unsinn. Solche Leute gehen auf Lost Places oder im Gebirge auch nicht vernünftiger vor. Oder laufen quer über die Straße, statt die Fußgängerbrücke zu nutzen, um an den Petling zu kommen… Da kannste nix machen!
27. August 2010 um 15:46
Mich erstaunt immer wer so alles meint andere beurteilen und VOR ALLEM beleidigen zu dürfen… Leichtsinn hin oder her, das berechtigt dann gleich ausfallend zu werden?
27. August 2010 um 15:46
Schönen guten Tag die Herrschaften.
Interessant was man hier über sich zu lesen bekommt! Ich schätze mal zwei Drittel von Euch haben null Ahnung von Seilknüpftechnik und wie “Markus” schon schrieb “Man muss nicht jeden Cache loggen. Nur die, die man sich zutraut und wo man sich sicher fühlt” – dem kann ich nur zustimmen. Es ist sicher eine Frage der Ausbildung. Wenn unser Freund der sich da ins Seil hängt Freeclimber ist und das ganze lieber ganz ohne Sicherung gemacht hätte, dann ist das seine Entscheidung. Er ist ja Erwachsen!
Was “den Nachwuchs” angeht – ganz sicher schicken wir keins unserer Kinder in den Tod und der vergleich mit der Autobahn ist wirklich etwas hahnebüchen. Der Pfahl an dem er hängt hat links und rechts kleine Trittpunkte. Höhe vielleicht 4 Meter… er hang voll im Seil – und hats ganz ohne Hängetrauma überstanden.
Ich würde gerne mal ein paar Leute von Euch persönlich treffen. Ich bezweifle das mir dann jemand sagen würde ich wäre Hi(r)nspender nach der Spende oder Ähnliches. Aber gut, man kennt das Phänomen des “Klappe aufreißens” in der virtuellen Welt ja zur Genüge wenn man lang genug im www unterwegs ist.
Mit besten Grüßen
Vollpfosten
27. August 2010 um 16:10
bin ja nur froh, dass mich sicherlich niemand jemals zwingen wird mit so einer Sicherung irgendwas zu machen.
27. August 2010 um 16:33
@Eine der Vollpfosten: Klick meinen Namen an und komme auf mein Blog. Im Impressum steht meine Anschrift. Komm vorbei, und ich klatsch Dir den Hirnspender ins Gesicht
27. August 2010 um 17:12
@29
Sorry, aber deine Aussage bzgl. Freeclimbing unterstreicht nur deine Ahnungslosigkeit. Ihr wohnt ja nicht am Ende der Welt – bei Interesse können wir uns gerne mal treffen!
27. August 2010 um 18:17
Liebe Cachergemeinde…
ich gebe Euch natürlich vollkommen recht. Unter Euch Experten sind wir natürlich vollkommen ahnunglos. Bewußt wurde mir das nachdem ich nun endlich dazu gekommen bin mir wirklich alle Eurer qualitativ hochwertigen Beiträge durchzulesen.
Ihr macht Euch Sorgen um das Wohl unserer Kinder. Das ist sehr löblich – wirklich! Ich kann das auch total verstehen. Die BILD hetzt die breite Masse auch mit solchen Sensationsartikeln auf wenn Sie gerade sonst nix Interessantes zu berichten hat!
@Markus
Das ist toll, mal schauen wie der “Austausch” dann so aussieht wenn Du mir was ins Gesicht klatscht! ^^
Ansonsten habe ich zu dem Thema nichts mehr beizutragen, wie gesagt, man ist schon lang genug im www unterwegs um zu wissen das man bei solchen “Diskussionen” gegen Windmühlen kämpft.
@Blogger
Wenn Dir mal wieder die Ideen ausgehen und Du nach BILD-typischem Material suchst, ich hätte da noch ein paar T5 Caches anzubieten die äusserst fragwürdig sind.
27. August 2010 um 18:45
@Einer der Vollpfosten:
Ich kann Deine Aufgebrachtheit verstehen, wenn Du den Thread hier liest.
Aber es scheint wirklich so zu sein, daß das, was ihr da fabriziert, alles andere als sicher ist. Ich unterstelle Euch mit Sicherheit keinen bösen Willen – gerade, was die Kinder betrifft. Aber ich denke, da ist einfach ein Teil Unwissenheit im Spiel!
Ich habe auch schon so einiges gemacht, was mir in dem Moment überhaupt nicht schlimm erschien; und wo ich mich im Nachhinein mit Grausen abwende – Risiken, die man nicht kennt, kann man auch nicht wahrnehmen!
Aber warum nehmt ihr nicht das Angebot an (Ich weiß leider nicht, wo ihr wohnt, aber sollte es halbwegs in der Gegend sein, biete ich es auch gerne an!) und trefft Euch mal mit Ronni?
Ich denke, zuviel wissen kann man nie – und das kann für Euch und Eure Kinder eventuell lebensrettend sein. Ihr müßt ja nicht unbedingt diejenigen sein, die für den Wettkönig bei nightfly sorgen, oder?
Der Ton hier ist harsch, aber der Hintergrund sind nicht Sensationsgier und Häme, sondern ehrliche Sorge – einmal um die Menschen, die sich offenbar unbewußt einem doch erheblichen Risiko aussetzen; und zum anderen auch um die Folgen, die es hat, wenn dann tatsächlich mal einer abschmiert. Denn die negative Publicity, die daraus folgt, kann niemand hier gebrauchen.
Ich möchte Dich bitten, auch, wenn es angesichts dieses Threads sicher nicht leicht ist (!), Dich der dahintersteckenden Kritik nicht komplett zu verschließen, sondern auch darüber nachzudenken, ob da was dran sein könnte. Um Euretwillen, um Eurer Kinder willen und um unser aller Willen.
Amen.
Liebe Grüße
Die Lady
27. August 2010 um 18:53
@Lady
Das haste aber schön gesagt! *klimper*
–
@Einer der Vollpfosten
Mein Angebot war aufrichtig gemeint! Was das “ins Gesicht” von Markus angeht – ich glaube da hat er sich sehr unglücklich ausgedrückt! Ich nehme ihm ab, dass er verbal “klatschen” würde, aber ich kenne ihn doch als recht friedfertigen Menschen!
Wenn ich die Mailadresse richtig deute, wohnt ihr in der Nähe des Tetraeders. Im T5-Bereich ist das sogar noch meine Homezone.
27. August 2010 um 19:00
Tetraeder ist auch bei mir um die Ecke! Also biete ich auch gerne Hilfe an – wir können ja alle (mit Ronni!
) einfach mal unverbindlich zusammen T5 cachen gehen.
27. August 2010 um 22:21
tja, das kommt von dem Wahn an jeder noch so blödsinnigen senkrechten Leitplanke einen Cache platzieren zu müssen – irgendwann wird sich immer einer finden, der den in ungeeigneter Weise sucht….
27. August 2010 um 23:20
@37: Wenn man keine Ahnung hat… und so weiter.
Deine Bemerkung steht in Punkto Differenziertheit in etwa auf dem “keine Moscheen in Deutschland!” Niveau… ehrlich. Ein bißchen Nachdenken und Hintergrundwissen würde so manche Pauschalisierung schon im Keim ersticken und die Zeit, selbige zu verfassen, könnte sinnvoller genutzt werden.
28. August 2010 um 08:09
Ok, ein letztes Mal noch. Mir ist auch bei meinem letzten Beitrag aufgefallen das ich natürlich nur auf die absolut unpassenden Beiträge eingegangen bin. Es gab ja auch tatsächlich Leute erkannt haben das es ein Behelfssitzgurt war mit dem wir gearbeitet haben oder aber auch die qualität der anderen Beiträge bemängelt haben.
@Ronni
Ich habe den Beitrag von Markus schon richtig gedeutet. Aber danke nochmal für die Übersetzungshilfe!
@Lady
Ist ja nicht so als würden wir jeden T5 blind angehen der uns so unter die Augen kommt. Tetraeder würden wir GANZ sicher nicht mit Behelfsgurt machen! Ebenso T5er wo selbst der Owner zum Warten 16 Meter barfuss(!) auf einen Baum klettert. Wir waren dort. Das ist der absolute Wahnsinn. Will damit nur sagen: wir sind durchaus in der Lage Situationen zu beurteilen. Das Foto oben mit der “Brücke” sieht unheimlich hoch aus. Ist aber an eine Aussichtsplattform an einem Hang. Waren vielleicht 5 Meter Höhe! Der Cache an dem der Nachwuchs hängt ist nicht mal ein T5!!! Andere lehnen da eine Leiter an…
Aber wir wissen Euer offensichtlich ernsthaftes Angebot zu schätzen. Die ernsthafte Sorge von der Du aber schreibst, wage ich mal bei min. der Hälfte der hier schreibenden zu bezweifeln
28. August 2010 um 08:35
@33: Bevor ich dem Blogger hier Bildzeitungsniveau unterstelle, würde ich mir mal das ganze genauer anschauen: Keine Gesichter, keine Orte, keine gekürzten Namen einfach nur Bilder bei denen mir die Haare zu Berge stehen (zumindest ganz extrem bei Bild 2); mir geht es nicht um den “Gurt” oder die Abseilgeschichte an dem Mast (wobei ich da über die Sicherungsmethode “unten” nichts weiß…)
Was mich erschreckt, ist die Tatsache, dass ihr solche Bilder veröffentlicht habt! Und ich finde es gut, dass es jemand aufgreift; warum muss man in D immer so lange wegschauen und warten bis etwas passiert und hinterher sagen: Ich hab sowas schon immer geahnt, schrecklich…
Hier hat jemand mal präventiv agiert, was ich vorbildlich finde.
Gerade bei Bild zwei sollte man wissen, dass das ganze aufgrund der Reibung evtl. nur in eine Richtung funktioniert und man den Kollegen nicht mehr hochziehen kann; beim Ablassen braucht man dann genug Seil und KEINE Erwärmung durch Reibung (habe einen Unfallbericht “Alpin” gelesen, da hat ein abrutschender Begsteiger gerade noch ein Seil fassen können –> Verbrennungen und Abschürfungen bis auf die Knochen); der nächste sieht eure Bilder und macht mit noch weniger Material und Wissen das ganze (ach so geht das auch, das bekomme ich hin)
Das andere absolute No-Go sind die Kanten… sowas sehe ich gar nicht gerne!
Ich wünsche euch, dass ihr die “Hilfsangebote” anderer Cacher hier annehmt, damit ihr auch mit SICHERHEIT Spaß daran habt.
Und wenn ihr es nicht annehmt, veröffentlicht bitte keine solchen Bilder. Das ist in meinen Augen das größte Problem. Wie ihr euch schädigt / umbringt ist mir eigentlich egal, solange ich nichts davon weiß.
Liebe Grüße emsch
28. August 2010 um 09:54
5 Meter reichen, um sich beim Runterfallen böse weh zu tun!
Ich habe auch schon in Behelfssitzgurten gesessen – mein Vater ist auf der Gorch Fock zur See gefahren. Ich hab in solchen Teilen den Mast unseres Schiffes gestrichen – gegen den Gurt sage ich gar nicht viel! (Auch, wenn er im Vergleich zu einem “richtigen” Klettergurt natürlich ziemlich unbequem ist!)
ABER – jemanden nur mit Körperkraft zu “sichern” ist einfach unverantwortlich. Was, wenn Dich in dem Moment eine Wespe sticht? Du einen Kreislaufkollaps bekommst? Oder irgendetwas sonst unerwartetes passiert? Man kann immer nicht so blöd denken, wie es kommt!
Ich habe früher immer über Leute gelächelt, die trotz Halbautomaten mit einer Prusikschlinge nachsichern beim Abseilen. Bis ein Bekannter von mir (ein erfahrener Kletterer!) in einem Moment der Unachtsamkeit wohl das Seil falsch einlegte, über die Brüstung stieg – und in 30 Meter Höhe nur noch in der Prusik hing, weil das Grigri nicht gegriffen hatte!
Man kann Eventualitäten und auch eigene Fehler einfach nie ausschließen.
Ein einmal rutschendes Seil festzuhalten, kannst Du vergessen – Ich habe es versucht, als ich beim Abseilen mal fürchtete, die Backup Prusik sei zu lang und würde in die Acht geraten. Nach wenigen Momenten mußte ich loslassen – und die Prusik war kurz genug. Zum Glück. Aber ich hatte von den paar Augenblicken kräftige Brandblasen!
Wenn IRGENDETWAS passiert, dann stürzt der, den Du sicherst, schlicht ab. Und das kann auch aus “nur” fünf Metern Höhe böse enden!
Warum also nicht die Hilfsangebote annehmen und ein bißchen Zeit investieren, um zu lernen, wie man es nicht ohne, aber zumindest mit MINIMIERTEM Risiko angeht?
Klettern ist NIE ungefährlich. Ich denke, wir alle klettern auch deshalb, weil wir das (Rest) Risiko lieben. Aber ich möchte einfach so sicher wie möglich ans Ziel kommen – und das kann ich nur, wenn ich die Risiken KENNE, die ich eingehe und damit weiß, wie ich ihnen begegnen muß.
28. August 2010 um 10:31
Über die Sicherheit das Behelfsgurts kann ich nichts sagen, aber bei dem Cache geht es über mehrere Kanten. Und das ohne Seilschoner. Denn einfach so dran kommen geht da nicht. Man muss da schon ein wenig unter die Plattform klettern. Das Ganze an einer Stelle wo man fast nie unbeobachtet ist. Alleine um kein schlechtes Vorbild abzugeben, sollte man so nicht Vorgehen, sonst gehen Kids welche das sehen, bald mit Wäscheleien schauen was es denn da so tolles zu fnden gibt. Die magelnde Höhe ist da eher ein Anreiz es auszuprpbieren.
28. August 2010 um 14:42
Die meisten hier, so auch ich, machen sich weniger Sorgen wegen des Behelfsgurtes, sondern eher wegen der Sicherung des Seils. Zum Einen nur in der Hand gehalten, das kann böse ins Auge gehen. Der Begriff “Krampf” wurde oben schon irgendwo erwähnt. Zum Anderen die Seilführung, ohne Schoner über die Kanten. Wurde ja auch schon mehrmals angesprochen.
28. August 2010 um 19:18
Wir werden, um die Gemüter zu beruhigen, die Fotos von unserem Profil entfernen und ganz sicher auch keine neuen Fotos reinstellen – egal ob wir mit einer Kletterausrüstung an den Start gehen oder ohne.
Nächsten Monat sind wir mal wieder im Kletterpark… danach werden wir uns eine Ausrüstung zulegen. Damit ihr keine Angst mehr um uns haben müsst…
@Markus
) Im Zweifelsfall hätte der vermutlich ein paar gebrochene Rippen gehabt ^^ Was ich aber gerne zugebe (zegeben muss) ist das es sicher kein gutes Beispiel für Beobachtende gewesen ist! Werden wir so sicher nicht mehr machen…
Schön zum Abschluss noch einen konstruktiven Beitrag von Dir zu lesen. Die Kanten wurden in den letzten Beiträgen erst angesprochen.
Die Sicherung des Kletterers lief im übrigen nicht nur durch die Hände des Sichernden (nein, ich bin das nicht auf dem Foto – irgendwer steht ja auch noch hinter der Kamera