

Mrz
1
Für gestern hatten wir uns die Caches im Bürenbrucher Wald vorgenommen. Bei milden Temperaturen stellten wir das Cachemobil auf einem Wanderparkplatz ab, sattelten den Hund und steuerten als erste Station das “Hügelgrab Grävingholz” (GC1B2M5) an. Dank der eindeutigen Beschreibung mussten wir hier nicht lange suchen, sondern liefen direkt auf das Versteck zu. Ohne zu spoilern kann man es ja schlecht beschreiben, aber beim Anblick der “Tarnung” habe ich von Ohr zu Ohr gegrinst. Am Owner (Toastercat) ist echt ein Holzwurm verloren gegangen…
Unsere zweite Station war “Minni’s Dose” (GC16073). Vor allem Bashira freute sich auf dieses Döschen, da es doch zu Ehren unserer vierbeinigen Begleiter ausgelegt wurde. Leider mussten wir hier einen DNF loggen. Wir haben auch ein evtl. Versteck gefunden, bei dem potentiellen Tarnungsmaterial in der Nähe lag, aber vielleicht waren wir auch einfach nur blind?! Wir werden mal abwarten ob hier in den nächsten Tagen ein Fund erfolgt und dann ggf. nochmal los ziehen.
Als nächsten Cache hatten wir “Halstenberg” (GC17XV8) auf der Liste. Ein kleiner Privatfriedhof im Wald. Früher wusste ich nicht mal, dass es solche Friedhöfe gibt, seit wir cachen ist das jetzt schon der Vierte, den wir besichtigt haben. Hier war das Objekt der Begierde schnell ausgemacht, und es konnte weiter gehen.
Eigentlich sollte es jetzt zurück zum Auto gehen, um in die Nähe des nächsten Caches zu fahren. Ein Blick auf das GPSr verriet aber, dass wir bereits ganz in der Nähe waren. Etwas über 1km… So entschieden wir uns den “Elsebad Cache” (GCTYD9) direkt anzugehen. Was ich nicht bedachte war, dass uns der etwas breitere Bach “Else” im Weg steht. Im Sommer sicherlich kein Problem – Schuhe aus uns durch – jetzt wählten wir jedoch lieber einen Umweg. So spazierten wir durch knöcheltiefen Schlamm an der Else entlang um eine schmalere Stelle oder Brücke zu finden. Nach einigen hundert Metern gelang uns dann auch die Überquerung mittels Brückchen.
Der Waldweg auf der anderen Seite war nicht weniger aufgeweicht, so rutschten wir unserem Ziel entgegen. Den Schlamm bis hinter den Ohren erreichten wir unser Zielgebiet. Vor einigen Wochen haben wir uns hier schonmal versucht, wurden aber nicht fündig. Ich schob es auf eine schlechte Satellitenverbindung, bzw. auf die Ungenauigkeit des eTrexH. Unser neues GPSr (60CSx) führte uns jedoch an die exakt gleiche Stelle wie beim letzten Mal. Da müssen wir was übersehen haben! So suchten wir die Gegend ab, in der es unzählige Versteckmöglichkeiten gibt. Nach langer Suche rief Yvonne “Ich hab siiiieeee!”…
Mehr als 30m neben dem eigentlichen “Ziel” war das Döschen verborgen…
Sooo gross hatten wir den Suchradius nicht vermutet… Naja – jetzt konnten wir dieses Cache endlich von der Liste streichen und uns Richtung Auto begeben. Alles in allem war der “kleine” Rundweg ca. 6km lang. Meist über rutschige Wege… Durch die angespannte Lauferei meldete sich mein Rücken und teilte mir per Schmerz mit, dass er nun endlich nach Hause wollte. So war ich heilfroh, als wir den Wagen erreichten. Ein paar Listings hatten wir zwar noch in der Tasche, entschieden uns aber für einen Abbruch.
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