GeoToken – Die “Cachervisitenkarte”

In den letzten Monaten hört und liest man immer öfter den Begriff GeoToken. Was ist das überhaupt?
Ein GeoToken ist mit einer Laseranlage geschnittenes und graviertes Acrylglas. Ähnlich einer Geocoin kann man hier seiner Phantasie freien Lauf lassen. Da keine Presswerkzeuge, etc. hergestellt werden müssen, lassen sich zudem für relativ wenig Geld auch Kleinstauflagen realisieren.

Als ich davon las, musste ich das natürlich direkt mal ausprobieren. :)

bashiratokenDer Begriff GeoToken wurde von Mario Kahn wieder aufgegriffen. Er ist unter dem Nick McMario selbst fleissig als Cacher unterwegs und betreibt den LaserLogoShop.
Was macht man denn mit so einem GeoToken?
Wir benutzen ihn als eine Art Visitenkarte, verschenken ihn gerne an Cacherfreunde und legen sie in Dosen, die uns gut gefallen haben. Natürlich kann man sie auch prima gegen andere GeoToken tauschen und sich so eine kleine Sammlung aufbauen. :)

 

 

gccIm LaserLogoShop gibt es nicht nur die besagten GeoToken, sondern auch sogenannte GCC (GeoCoinCollector) zu erstehen. Eine weitere tolle Idee aus Marios Feder! Ihr kennt das alle – ihr habt einen kompletten Satz einer tollen Geocoin und wollt sie schön präsentieren. Mario fertigt aus Acrylglas Ständer, die gestalterisch das Thema der Coin aufnehmen und sie geschützt auf einer tollen Art zur Schau stellen. Wir haben beim GeoCoinCollector der Project Eck Coins das erste und sicherlich nicht zum letzten Mal zugegriffen. Auch hier wirft Mario ab einem Stück den Laser an!

Man muss es heute ja dazu schreiben – das ist natürlich kein gekaufter Beitrag! ;) Uns gefallen die Sachen einfach richtig gut! Zudem ist Mario ein netter Kerl und mit seiner Geschäftsidee besetzt er eine tolle Niesche!

Hier gehts zum Shop:
laserlogoshop_com

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Mit dem Bus nach Ulm – Himmelfahrt reloaded!

avatar.jpgIm letzten Jahr wollten wir ja eigentlich mit dem Bus zur Releaseparty der neuen Dosenfischer CD nach Ulm fahren, doch wie an vielen Stellen zu lesen ist, musste das Konzert leider auf unbestimmte Zeit verschoben werden.

Jetzt gibt es endlich einen neuen Termin! :)
Am Samstag, 02.11.13 werden wir in Ulm ein ganz besonderes Konzert erleben!
Nur 200 Eintrittskarten soll es geben! Also eine Party im ganz kleinen Kreis in einer sicherlich tollen Location!
Die Busfahrer (Himmelfahrt & Höllentrip) haben ihre Karten natürlich sicher.

Die Himmelfahrt war nach wenigen Stunden voll besetzt.
Nach der Absage des Konzertes stand die Frage im Raum, ob wir die komplette Fahrt absagen, doch die Mitfahrer haben sich einstimmig dazu entschlossen die Buchungen bestehen zu lassen und auf einen neuen Termin zu warten.

Nun ist es so, dass ein paar der Mitfahrer am neuen Termin verhindert sind.
Somit sind jetzt wieder ein paar Restkarten + Coins (nur für Mitfahrer!) zu haben!

Die Tour startet in Dortmund. Eine Zustiegsmöglichkeit gibt es in Köln.

Du hast Lust und Zeit?! Dann melde dich unter bustour@dosensucher.de!
Alles Weitere klären wir dann per eMail. :)

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Pocket Queries per Smartphone aufs Garmin laden

otg_review_1In der letzten Woche war ich beruflich im benachbarten Ausland unterwegs. Da hatte ich wohl nur mit einem halben Ohr hingehört und den Namen der Stadt falsch verstanden. Da stand ich nun des Abends mit meinem vorbereiteten 450er. Die Pocket Querie hatte mit der Gegend in der ich mich aufhielt nichts zu tun und so war Smartphonecaching angesagt. Das funktioniert ja mittlerweile bekanntlich gut, aber so wirklich meins ist das nicht… ;)
Ich tat mein Leid per Twitter kund und bekam schon bald den Hinweis zu einem “OTG-Adapter” mit dem ein Datenaustausch zwischen dem Android und div. USB-Speichermedien (so auch das Navi) möglich ist.
Die Idee fand ich super, kam aber nicht dazu adhoc so einen Adapter zu besorgen und so sickerte diese tolle Info alsbald in den Hintergrund. Gestern besuchte ich unseren örtlichen Geocachingstammtisch und bekam so einen OTG-Adapter in die Hand gedrückt. Toll, wenn Freunde an einen denken! Ich habe mich sehr gefreut und das kleine Käbelchen heute Morgen direkt mal ausprobiert. Es funktioniert einwandfrei! :)

Was wird benötigt?otg_review_2
Ich habe es mit einem Garmin Oregon 450 ausprobiert. Ich gehe davon aus, dass es mit jedem anderen Garmin-Navi ebenfalls funktioniert. Wie es bei anderen Herstellern aussieht, könnt ihr mir ja vielleicht mitteilen?!
Neben dem Navi benötigt ihr ein Androidsmartphone mit einer Internetverbindung (oder bereits vorbereitete PQs). Auf dem Telefon sollte eine App installiert sein, mit der man ZIP-Datein entpacken kann. Für meinen Test habe ich das kostenlose “AndroZip” installiert. Weiter benötigt ihr noch den “OTG Adapter”. Den findet ihr für wenige Euro im guten, alten EDV-Einzelhandel, bei Amazon oder Ebay. Wer mit dem genannten Begriff sucht wird hier direkt vielfach fündig.

Wie funktioniert es?
Als erstes brauchen wir natürlich eine frische Pocket Querie. Also, wie gewohnt mit dem Browser bei geocaching.com einloggen, eine PQ erstellen und diese auf das Telefon herunterladen.
Im zweiten Schritt muss das geladene ZIP entpackt werden. Die gepackten GPX-Dateien finden sich je nach Einstellung im Ordner “Downloads” auf dem Telefon oder der SD-Karte. AndroZip ist selbsterklärend. Starten, Datei auswählen, entpacken und fertig ist die Laube.
Jetzt müssen die Dateien noch aufs Navi. Das Garmin im abgeschalteten Zustand per USB-Kabel und OTG-Adapter mit dem Androiden verbinden. Das Navi wird dabei im Massenspeichermodus starten und am Telefon (oder Tablet) öffnet sich der Dateimanager. Ich habe es mehrfach probiert. Meistens kam die Verbindung sofort zustande. Ab und an fuhr das Navi jedoch ganz normal hoch. Ich habe es dann einfach abgeschaltet und neu gestartet. Die Kabel blieben dabei angeschlossen. Spätestens hier bootete es dann wie gewünscht.

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Im Dateinmanager finden wir jetzt unter “Alle Dateien” die Laufwerke “UsbDriveA” (Navi) und “UsbDriveB” (SD-Karte im Navi). Jetzt noch wie gewohnt die GPX-Files in den Ordner Garmin\GPX kopieren und glücklich auf Dosensuche gehen. :)

Eine tolle Sache, wie ich finde!
Wie oft habe ich ein Notebook mitgeschleppt nur um PQs zu kopieren…

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Project Eck – Das Megaevent 2013

Freitag – 28.06.2013
Unser erster Urlaubstag! Wir haben uns keinen Wecker gestellt, geschlafen bis wir wach wurden, lecker gefrühstückt und uns auf den Weg Richtung Koblenz gemacht. Das Ziel: 3 Tage Freunde treffen, klönen, eine tolle Zeit haben!
Petrus findet die Idee wohl irgendwie doof, zumindest lässt er es regnen. Die kurze Hose bleibt im Schrank, statt dessen wird die Regenjacke eingepackt. So nicht mein Freund… ;) Wir starteten am frühen Vormittag. Die ganze Fahrt lang regnet es in Strömen.

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Auf halber Strecke haben wir einen schönen Multi herausgesucht – für den Hund – und für uns. Etwas die Beinchen vertreten ist ja nie verkehrt, doch bei dem Sauwetter entschließen wir uns kurz vor dem Ziel direkt den nächsten Wegpunkt anzusteuern – unser Hotel in Koblenz!

Vor dem Einchecken möchte Bashira dennoch an einem Strauch schnüffeln. Es zieht uns zum Wasser, wir spazieren ein Stückchen am Rhein und loggen unseren ersten Koblenzer Cache. Bis auf die Events am Freitag und Samstag wird das auch unser einziges Log in der Stadt sein. :)

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Das Zimmer ist bezogen. Bashira hat sich ihren Platz bereits ausgesucht. Das Bett! Wo wir heute Nacht schlafen sollen wissen wir noch nicht. Egal, wir packen den Rucksack und machen uns auf zum Deutschen Eck. Hier soll Abends das Meet&Greet-Event stattfinden. Sicherlich werden wir dort schon jetzt bekannte und unbekannte Gesichter treffen.
Unser Weg führt uns durch die wunderschöne Altstadt. Wir sind begeistert von all den Kneipen, Gaststätten, urigen Geschäften und Ständen. Da wollen wir Abends in jedem Fall hin! Das Navi kündigt unser Ziel mit einem Piep an, doch auch so können wir die tolle Location, über die sich das Kaiser Wilhelm Denkmal herrschaftlich erhebt, erkennen.

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Hier und da treiben sich bereits auffällige Gestalten herum. Wir finden eine Bühne und einiges fürs leibliche Wohl. Die nächsten Stunden verbringen wir mit lange vermissten Freunden und Bekannten, klönen, trinken ein Bierchen. Zwischen 21 und 23 Uhr habe ich eine Helferschicht übernommen. Eingeteilt in der Kartenausgabe gibt es nicht mehr allzu viel zu tun, doch es ist sehr lustig. Während wir unseren Spaß haben tritt auf der Bühne die Band “Dangerous Comfort” auf und begeistert viele mit dem Song “Dosen wie diese”, einer “etwas” veränderten Fassung des Hits “Tage wie diese” von den Toten Hosen. Ich konnte es mit leider nur im Nachhinein aus der Konserve ziehen. Live war die Atmosphäre sicherlich phantastisch! :)

Der Abend klang fröhlich (und auch etwas feucht) aus. Als wir den Heimweg antraten lagen die meisten Cacher bereits in den Federn… ;)
Apropos feucht! Wir verließen das Hotel und in dem Moment fiel der letzte Tropfen vom Himmel! Wenn Engel reisen! In dem Fall waren weit über 5000 Engel unterwegs, da gab es keine andere Möglichkeit als uns mit gutem Wetter zu verwöhnen! :)

Samstag, 29.06.2013
Nach einem guten Frühstück mit viel Kaffee machen wir uns auf den Weg zur Festung Ehrenbreitstein.
Wir nutzen den extra eingerichteten Shuttlebus bis zum Deutschen Eck, ab da geht es mit der Seilbahn weiter. Ich hatte mir eigentlich eher Sorgen um Bashira gemacht, doch die stieg ganz locker in das unbekannte Fahrzeug ein und stand meiner panischen Borste beruhigend bei. ;)
Oben angekommen bestaunten wir zunächst das tolle, durch die Bundesgartenschau 2011 aufgewertete Gelände. Hier und da hielten wir einen Schnack.

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Wir schlenderten durch die tolle Festung und schauen uns auf dem Marktplatz um, auf dem viele Stände alles Rund um unser schönes Hobby anboten. Von 12- 14 Uhr habe ich eine weitere Helferschicht übernommen.

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Während ich erneut eine der Kartenausgabestellen betreue, nimmt Yvonne am Twittertreffen teil und schaut sich weitere Teile der Festungsanlage an. Später drücken wir unseren Logstempel auf eine der aufgestellten Staffeleien und genießen das tolle Wetter und die atemberaubende Aussicht.

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Am späten Nachmittag wird es Zeit Bashira ins Hotel zu bringen. Die vergangenen 2 Tage waren doch sehr aufregend für das arme Tierchen und man merkt ihr das Ruhebedürfnis an. Kaum haben wir das Zimmer betreten, liegt Madame auf ihrem Platz (unser Bett) und verarbeitet das Erlebte in einem wohl aufregenden Traum. Wir machen uns etwas frisch und treffen uns mit Freunden zum Abendessen im Alten Brauhaus. Kaum haben wir die Teller geleert wird es wieder Zeit uns an der Bühne am Deutschen Eck einzufinden. Wir wollen keine Sekunde zu spät erscheinen, denn heute können wir sie endlich mal wieder live erleben. Die Band. Die Dosenfischer! Ein kurzer Check – den umhäkelten Petling haben wir griffbereit. Salmiakki ist am Mann. Der Dosenfischerschal sitzt. – Es kann los gehen!
Zunächst dürfen wir noch vom Bürgermeister, Prof. Dr. Joachim Hofmann-Göttig, erfahren, dass wir jederzeit in seiner Stadt willkommen sind. Das freut uns sehr. Das Gros der Cacher scheint sich also ordentlich benommen zu haben. Er lobt die harmonische, entspannte Atmosphäre. Recht hat er! Cacher sind im Grunde ja schon recht friedfertige Menschen, aber egal wie groß ein Event auch ist, so wie vom ersten Mann der Stadt beschrieben habe ich die Treffen immer erlebt. :) Bevor es zum musikalischen Höhepunkt des Abends kommt wird das nächste Event der “Project”-Reihe ausgerufen. Im kommenden Jahr wird die Project-Megaeventreihe in München fortgesetzt. Das Project Munich 2014 wird vom 15.-17. August 2014 auf dem Gelände des Olymnpiastadions stattfinden. Der Orga wünschen wir bereits jetzt ein gutes Gelingen! Wir freuen uns schon sehr darauf! :)

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Die Bühne gleicht kurz einem Ameisenhaufen. Die einen kommen, andere gehen. Die, die kommen kennen wir nur zu gut. Gleich gehts los! :) Mucksmäuschenstill wird es als der sandmann an der Spieluhrkurbel dreht und die bekannte Melodie ertönt. Auf die Stille folgt ein tosender Applaus. Verdient, denn der Lochstreifen wurde auf schonenste Weise entfernt! Da soll es ja auch mal andere Kurbelanten geben, die auf den letzten Zentimetern etwas unsanft zur Sache gehen! ;) In den kommenden Stunden verfielen wir ganz in den Dosenfischer-Partymodus!

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Mitsingend, schunkelnd, schalschwenkend genossen wir das neue Programm. Gut war es! Natürlich! Einer der neuen Songs brannte sich für die kommenden 4 Tage in meinem Gehörgang fest. Egal was ich tat – Peter und Katharina begleiteten mich. Teils schön – nicht immer. ;)

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Nach den Zugaben wurde wir gebeten etwas zurück zu treten. Das ganze Glück, die schönen Momente, die schlicht tolle Zeit entlud sich in einem spektakulärem Feuerwerk. Unbeschreiblich toll gemacht, dazu an dieser einmaligen, für diesen Abend exklusiv für uns Geocacher reservierten Location. Dieser wunderschöne Tag endete auf dem Koblenzer Altstadtfest. Hier gab es noch das eine oder anderen Bierchen bevor wir… ich weiss es nicht mehr… ;D

Sonntag, 30.06.2013
Aua!
Ein Sonnenstrahl kitzelt mich durch den Vorhang und mein erster Gedanke ist der Wunsch nach einem schnell wirkenden Schmerzmittel. Borste, mein kleiner Lada Niva, umsorgt mich wie immer perfekt und rüstet mich für den Tag. Im Frühstücksraum treffen wir im Gegensatz zum Vortag kaum noch Hobbykollegen. Klar – die sind alle schon unterwegs und nehmen am letzten Programmpunkt des Project Eck teil – der Schiffstour. Wir haben uns wegen unseres vierbeinigen Begleiters dagegen entschieden und wollen uns etwas die Gegend anschauen. So besuchen wir zuerst das Field of Fame. Genauer gesagt wollen wir uns gerne den mit über 1000 Favoritenpunkten belohnten Cache “Schinderhannes” anschauen. Die Doschen auf dem Weg lassen wir natürlich nicht ungelogged liegen. Nach einem tollen, aber alles andere als einsamen Spaziergang setzen wir unseren Weg zur Burg Eltz fort. Wir parken auf einem Wanderparkplatz und spazieren über einen tollen, aber ebenso gut besuchtem Weg gen Burg. Eine wunderschöne Location, die zufällig den jetzt ältesten Geocache Deutschlands beherbergt. Ehrensache, dass wir das Logbuch signieren. Ein kleines bisschen geben wir auch zu, dass wir die Burg eigentlich nur deshalb besucht haben… ;)

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Unterm Stich bleibt zu sagen, dass wir ein phantastisches Wochenende verbracht haben!
Petrus hat alles gegeben um uns mit bestem Wetter auszustatten. Ein besonderes Lob an die Eventorga! Ihr habt wirklich an alles gedacht und uns so ein tolles, harmonisches Fest ermöglicht. Die viele Arbeit kann man nicht genug würdigen. An dieser Stelle noch mal ein großes Dankeschön von Herzen!
Wir waren das erste Mal an der Mosel unterwegs und sind von der Gegend schier begeistert. Wir kommen sehr gerne wieder um noch weitere der unzähligen, tollen Ecken zu erkunden.

Efen haben wir gesehen! Zwölf an der Zahl und vorgestellt haben die sich auch!

 

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